Neuheiten Naturwissenschaften

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Hitzeschutz-Schalter im Gehirn identifiziert

Alarm, Überhitzung droht! Erreicht die Temperatur im Gehirn kritische Werte, wird ein Signal zur Abkühlung ausgelöst. Nun haben Forscher einen Wärmesensor entdeckt, mit dem die Nerven in dem zuständigen Hirnbereich die drohende Überhitzung wahrnehmen. Damit ist erstmals ein molekularer Einblick in die wichtige und bisher wenig verstandene Temperaturegulation im Gehirn gelungen. Aus den Ergebnissen könnten sich auch therapeutische Anwendungen beispielsweise bei Fieber entwickeln, sagen die Wissenschaftler.

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Wissen fürs Wochenende

Zum Exoplaneten von Proxima Centauri ist alles gesagt worden, was sich derzeit sagen lässt. Also wenden wir uns anderen spannenden Themen zu: Im Wochenrückblick geht es um unsere Marotten beim Zubettgehen, um Zensur bei Facebook und die Frage, wie viel Fakten in der politischen Debatte noch zählen. Außerdem hat jemand die besten wissenschaftlichen Podcasts zusammengetragen. Hier sind also unsere Lese- und Hörempfehlungen fürs Wochenende!

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Schnurrhaare zeigen die Windrichtung an

Woher kommt dieser Duft? Um Geruchsquellen zu lokalisieren, besitzen viele Säugtiere ein erstaunlich feines Gespür für die Windrichtung. Nun sind Forscher erstmals genau der Frage nachgegangen, worauf diese Fähigkeit eigentlich beruht. Ihren Experimenten mit Ratten zufolge sind offenbar die Schnurrhaare wichtige Antennen für die Bestimmung der Windrichtung. Dieses sensorische Konzept könnte sogar für die Robotik interessant sein, sagen die Forscher.

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Eine zweite Erde vor unserer Haustür

Der nächste erdähnliche Planet liegt sozusagen vor unserer kosmischen Haustür: Astronomen haben einen potenziellen Erdzwilling um den Stern Proxima Centauri entdeckt – dem nur vier Lichtjahre entfernten nächsten Nachbarn der Sonne. Der neuentdeckte Planet Proxima Centauri b ist mit 1,3 Erdmassen wahrscheinlich eine Supererde. Er umkreist seinen Stern zwar sehr nah, bewegt sich dabei aber mitten in der habitablen Zone. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass auf ihm lebensfreundliche Bedingungen herrschen.

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Clevere Tintenfische

Tintenfische gelten schon länger als ausgesprochen clevere Tiere. Ein Experiment bestätigt das nun, denn es belegt: Die Kopffüßer haben einen Sinn für Zahlen. Sie können beispielsweise auf Anhieb erkennen, ob in einem Becken vier oder fünf Beutekrebse schwimmen – und entscheiden sich dann für das Becken mit der zahlreicheren Beute. Die Unterscheidung dieser sich nur um eins unterscheidenden Zahlenmengen macht selbst menschlichen Kleinkindern noch Probleme.

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