Neuheiten Naturwissenschaften

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Sieben Erdzwillinge auf einen Streich

Auf der Suche nach Erdzwillingen im Weltall haben Astronomen einen spektakulären Erfolg erzielt: Sie haben um einen ganz in unserer Nähe liegenden Stern gleich sieben erdähnliche Planeten entdeckt. Der nur gut jupitergroße Stern TRAPPIST-1 liegt 39 Lichtjahre von uns entfernt und ist so lichtschwach, dass auf mindestens drei, vielleicht sogar sechs der ihn nah umkreisenden Planeten lebensfreundliche Bedingungen herrschen könnten. Für die Suche nach Erdzwillingen und Leben im All ist diese Entdeckung fast schon ein Hauptgewinn.

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Editor's Pick: Wenn Energieprognosen fehlschlagen

Prognosen sind unsicher, und die Energiewirtschaft liefert viele Beispiele für unerwartete Entwicklungen. Aber man muss seine Pläne, etwa für Kraftwerke, auf irgendetwas stützen. Wie geht man mit der Aussicht auf Prognosefehler um? Einige Experten haben sich dazu Gedanken gemacht.

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Mütter an der Macht

In der präkolumbischen Pueblo-Kultur des amerikanischen Südwestens bestimmten nicht Jagdglück, Kraft oder Verhandlungsgeschick, wer zur Elite gehörte. Stattdessen entschied die Geburt über die gesellschaftliche Position: Gehörte die Mutter der Elite an, galt dies auch für ihre Nachkommen. Das belegen DNA-Analysen von neun Toten, die vor rund tausend Jahren mit reichen Grabbeigaben im Pueblo Bonito bestattet worden waren. Ihre enge Verwandtschaft über die mütterliche Linie ist der erste eindeutige Beleg für eine matrilineare Gesellschaft dieser Pueblo-Kultur.

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Testosteron-Therapie: Gut oder eher kritisch?

Schwach und buchstäblich lustlos – wenn bei Männern im reiferen Alter der Spiegel des Männerhormons Testosteron sinkt, kann ihnen dies auf die Lebensqualität schlagen. Die Lösung scheint simpel: Eine Dosis Extra-Testosteron soll müde Männer wieder munter machen. Studien bestätigen diesen Effekt – doch birgt die Substitution nicht auch Risiken? Dem Für und Wider der Testosteron-Therapie haben sich nun Forscher in vier Einzelstudien gewidmet. Das Fazit lautet: Es gibt mehrere Positiveffekte, aber es zeichnet sich auch ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko ab.

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Schnecken-Schmerzmittel in Sicht

Ihr Stich ist gefährlich – doch die karibische Kegelschnecke Conus regius könnte zu einer großen Heilsbringerin für Schmerzpatienten avancieren: In ihrem Gift steckt eine mögliche Alternative zu den problematischen Wirkstoffen aus der Gruppe der Opioide, berichten Forscher. Tierversuche zeigen, dass eine bestimmte Substanz aus dem Gift Schmerz noch lange hemmt, nachdem der Körper sie schon längst wieder abgebaut hat. Ein möglicherweise nicht abhängig machender Painkiller mit Langzeiteffekt könnte aus dem Wirkstoff entstehen, so die Hoffnung.

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