Neuheiten Naturwissenschaften

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Strom nach dem Aal-Prinzip

Der Zitteraal nutzt ein geniales Patent der Natur, um seine Beute mit starken Stromstößen zu lähmen. Jetzt ist es Forschern gelungen, diesen biologischen Stromgenerator nachzubauen. Nur aus Salz, Wasser und einem raffiniert gefalteten Hydrogel haben sie eine Stromquelle konstruiert, die im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien flexibel und bioverträglich ist und weder giftige noch metallische Komponenten benötigt. Das macht dieses Prinzip besonders geeignet als Stromquelle für Herzschrittmacher und andere medizinische Implantate.

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Zecken parasitierten schon die Dinosaurier

Schon zur Zeit der Dinosaurier gab es Zecken – davon zeugen in Bernstein konservierte Exemplare dieser Blutsauger. Doch erst jetzt haben Forscher Beweise dafür entdeckt, dass die urzeitlichen Zecken auch das Blut der Dinosaurier saugten. In einem 99 Millionen Jahre alten Stück Bernstein fanden sie eine Schildzecke, die an der Feder eines gefiederten Raubsauriers festgeklammert war. In weiteren Klumpen entdeckten sie Zecken gemeinsam mit den Relikten eines Nestparasiten, sowie ein vollgesogenes Exemplar.

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Verändert der Klimawandel die Winderträge?

Mit dem Klimawandel verändern sich auch die Windverhältnisse in vielen Regionen der Erde. Welche Folgen dies für die Erträge der Windenergie haben könnte, haben jetzt US-Forscher ermittelt. Ihre Prognose: Bis Ende dieses Jahrhunderts könnten die Winderträge auf der Nordhalbkugel abnehmen. In einigen Regionen der Tropen und der Südhalbkugel könnten die Winde dagegen deutlich zunehmen. Keinen eindeutigen Trend erhielten die Wissenschaftler allerdings ausgerechnet für Europa – der Region mit dem bisher größten Anteil installierter Windenergieanlagen.

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Meereis: Kritischer Bremseffekt in Gefahr

Er dünnt das Meereis um die Antarktis aus – dieser Effekt des Klimawandels hat möglicherweise aber noch weitreichendere Folgen: Wenn bestimmte Meereisflächen um den südlichen Kontinent dünner werden, kann das hunderte Kilometer entfernte Eismassen auf dem antarktischen Festland verstärkt in Bewegung versetzen, berichten Forscher. Dieser Effekt könnte den Eissstrom von dem eisigen Kontinent in den Ozean beschleunigen und damit auch den Anstieg des globalen Meeresspiegels, sagen die Wissenschaftler.

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Clever! Hummeln optimieren Flugrouten

In wecher Reihenfolge besuche ich A, B, C... auf kürzestem Weg und komme am Ende meinem Zuhause so nah wie möglich? Diese als das Problem des Handlungsreisenden bekannte Herausforderung meistern Hummeln in clevrer Weise, dokumentiert eine Studie. Die Insekten optimieren anhand von Erfahrungen die Reihenfolge, in der sie Nahrungsquellen besuchen, um ihre Flugrouten zu verkürzen. Die Konzepte der Hummeln könnten bei der Entwicklung von künstlichen Intelligenzen hilfreich sein, sagen die Forscher.

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