Neuheiten Naturwissenschaften

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Ein Lust-Hormon zeichnet sich ab

Kisspeptin heißt der neue Star auf der Bühne der Hormon-Forschung. Es entpuppte sich bereits als wichtiger Botenstoff im Rahmen der Pubertät - nun hat es eine weitere spannende Funktion offenbart: Kisspeptin verstärkt bei Männern offenbar sexuelle beziehungsweise emotionale Hirnfunktionen und hebt die Laune. Möglicherweise eignet sich diese Substanz deshalb zur Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen und Gemütskrankheiten, sagen die Forscher.

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Der Mensch vernichtete Australiens Riesen

Monströse Beuteltiere, Reptilien und Vögel: Einst war Australien die Heimat von Giganten – doch dann verschwanden die Vertreter dieser sogenannten Megafauna plötzlich. Ein Forscherteam präsentiert nun neue Indizien dafür, dass der Mensch für ihr Aussterben verantwortlich war und nicht klimatische Veränderungen. Sediment-Bohrkerne belegen: Jahrhunderttausende lang gedieh die Megafauna problemlos – doch dann brachen die Bestände etwa vor 45.000 Jahren schlagartig ein – und zwar genau nachdem der Mensch den südlichen Kontinent erreicht hatte.

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Blicken wir auf erloschene Sterne?

Im Haus nebenan wird es dunkel – soeben hat der Nachbar das Licht ausgeschaltet. Ähnliches gilt auch im Universum – allerdings mit Zeitverzögerung, denn das Licht unserer Lichtjahre entfernten Nachbarsterne braucht lange, um uns zu erreichen. Bedeutet das, dass manche Sterne, die wir von der Erde aus sehen, in Wirklichkeit schon gar nicht mehr existieren? Das hat uns Ferdinand B. gefragt – vielen Dank dafür.

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Cannabis als Medizin

Für schwerkranke Patienten mit Schmerzen und Krämpfen gibt es jetzt eine neue Therapieoption: Cannabis. Bisher durften Cannabis-haltige Mittel zwar in Ausnahmefällen zu medizinischen Zwecken genutzt werden, mussten aber selbst bezahlt werden. Künftig können Patienten Cannabis-Arzneimittel auf Rezept verschrieben bekommen – das hat gestern der Bundestag beschlossen. Das neue Gesetz ermöglicht es, Cannabis bei der Krebsbehandlung, in der Schmerztherapie und bei Patienten mit Multipler Sklerose zur Linderung der Beschwerden einzusetzen.

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Macht Chinesisch musikalisch?

Haben musikalische Fähigkeiten etwas mit der Sprache zu tun, die man spricht? Eine Studie an Kindern bestätigt nun: Junge Mandarin-Sprecher können Veränderungen von Tonhöhen besser einschätzen als englischsprachige Kinder. Die Erklärung: Mandarin ist eine tonale Sprache, bei der die Variation der Tonhöhe wichtig ist. Der entsprechende sprachliche Trainingseffekt macht sich dann offenbar ebenfalls im musikalischen Bereich bemerkbar. Es handelt sich damit auch aus der Sicht der Hirnforschung um eine interessante Feststellung.

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