Neuheiten Naturwissenschaften

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Neuer Ansatz bei der ADHS-Therapie

Bisher haben Jugendliche mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS nicht viel Auswahl: Reichen nichtmedikamentöse Therapien nicht aus, bleibt ihnen meist nur der umstrittene Wirkstoff Methylphenidat – besser bekannt als Ritalin. Doch das könnte sich ändern: US-Forscher haben ein neues, spezifisch wirkendes Mittel in einer ersten klinischen Studie getestet – mit Erfolg. Der Wirkstoff erwies sich als verträglich und besserte die Symptome der jungen ADHS-Patienten deutlich. Der Haken daran: Dieses Mittel wirkt nur bei Betroffenen mit bestimmten Genveränderungen.

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Geheimnisse tierischer Schlagkraft gelüftet

Sie lassen's buchstäblich krachen: Fangschreckenkrebse zerschmettern Muschelschalen, indem sie zwei keulenartige Waffen mit voller Wucht auf sie eindonnern. Wie die Keulen diese Belastungen aushalten ohne selber Schaden zu nehmen, untersucht ein US-Forscherteam bereits seit einigen Jahren, um sich bei der Entwicklung von Schutzmaterialien inspirieren zu lassen. Nun haben sie einen weiteren Aspekt der kleinen Super-Fäuste aufgedeckt: Sie sind von einer Faserstruktur umwickelt, die verhindert, dass sich die Keulen beim Aufprall zu stark ausdehnen.

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Einstein – Sprachkünstler und Gedankenschmied

Albert Einsteins hat unser Weltbild revolutioniert wie kein anderer. Ohne seine Forschungen gäbe es weder Relativitätstheorie, Quantenphysik noch Kosmologie. Diese äußerst schwierigen Themen hat Rüdiger Vaas, Redakteur für Astronomie und Physik bei bild der wissenschaft , nun verständlich gemacht – getreu Einsteins Motto, die Dinge so einfach wie möglich zu erklären, aber nicht einfacher. Wir bringen hier einen exklusiven Auszug seines gerade im Kosmos-Verlag erschienenen Buchs Einfach Einstein!

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Salz kann dem Gehirn schaden

Eine zu salzreiche Ernährung gilt als wichtiger Risikofaktor für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch zu viel Salz kann offenbar auch unserem Gehirn schaden, wie eine Studie mit Mäusen nun enthüllt. Demnach bewirkt eine salzreiche Kost im Darm die Ausschüttung spezieller Immunbotenstoffe. Diese wiederum beeinträchtigen die Funktion der Adern im Gehirn und führen zu messbaren kognitiven Einbußen – und dies ganz unabhängig vom Blutdruck oder bereits bekannten Entzündungsreaktionen.

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Was hinter der Cocoliztli-Epidemie steckte

Elend unvorstellbaren Ausmaßes: Von 1545 bis 1550 wurde die ohnehin gebeutelte indigene Bevölkerung Mexikos von einer mysteriösen Erkrankung dahingerafft. Nun haben Forscher den möglichen Erreger der sogenannten Cocoliztli-Epidemie identifiziert. Durch Analyse der DNA von Opfern der damaligen Epidemie gelang es ihnen, Salmonella enterica Paratyphi C nachzuweisen, ein Bakterium, das enterisches Fieber beziehungsweise Typhus verursacht.

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