Neuheiten Naturwissenschaften

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Zu schnell für Gras, Weizen und Co

Im Laufe der Evolution haben sich Pflanzen schon häufig an verändernde Klimabedingungen angepasst. Doch angesichts des rapiden Klimawandels der heutigen Zeit stellt sich die Frage, ob die Pflanzen mit dieser Entwicklung Schritt halten können. Für die große Gruppe der Gräser – und damit auch unser Getreide – haben Forscher dies nun untersucht. Das bedenkliche Ergebnis: Das Klima verändert sich rund 5000-fach schneller, als sich die Gräser anpassen können. Ein Artenschwund ist daher vorprogrammiert.

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Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa

Der Jupitermond Europa besitzt nicht nur einen subglazialen Ozean, von seiner Oberfläche steigen auch Wasserdampf-Fontänen ins All auf. Darauf deuten neue Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop hin. Das Wasser dieser Geysire könnte über Risse in der Eiskruste des Mondes austreten und aus dem subglazialen Ozean stammen. Die Präsenz seines Wassers auch an der Oberfläche könnte eine Probennahme und die Suche nach Leben auf dem Jupitermond enorm vereinfachen.

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Testosteron macht hart und weich zugleich

Es macht den Körper männlich und härtet den Charakter, heißt es – doch die Wirkung des Hormons Testosteron auf das Verhalten von Männern ist offenbar noch deutlich vielschichtiger, belegt nun eine experimentelle Studie. Die Effekte wirken dabei fast widersprüchlich: Testosteron erhöht demnach einerseits die Aggressionsbereitschaft, andererseits macht es Männer aber auch unter bestimmten Umständen besonders großzügig. Wie die Forscher erklären, erfüllen allerdings beide Effekte des Hormons vermutlich den gleichen Zweck: Sie können die soziale Stellung von Männern stärken.

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Malaria-Geschichte in alten Blutproben

In der Mitte des 20. Jahrhunderts verschwand die Malaria endlich aus Europa – doch dadurch lässt sich nun schwer klären, welche Formen der Erreger die Europäer einst plagten. Einblick in diese Frage und damit die Verbreitungsgeschichte der Parasiten hat nun die Analyse von konservierten Blutproben ermöglicht, die 70 Jahre in einem Archiv überdauert haben. Sie enthielten Reste der Erreger Plasmodium vivax und Plasmodium falciparum. Die genetischen Vergleiche legen nahe, dass die europäische Form von P. falciparum vor über 2000 Jahren aus Indien nach Europa gelangt ist. Im Fall von P. vivax zeichnet sich ab: Dieser Erreger wurde einst aus Europa nach Südamerika verschleppt, wo er heute noch verbreitet ist.

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60 Jahre Cholesterin-Krieg

Wie schädlich ist ein erhöhter Cholesterin-Spiegel, und wie lässt er sich senken?

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