Neuheiten Naturwissenschaften

Mit freundlicher Empfehlung von www.wissenschaft.de Image

Wie Lesen unser Gehirn verändert

Das Lesenlernen ist eine der größten und wichtigsten Herausforderungen für Schulkinder – und erfordert Monate, manchmal Jahre des Übens. Welche überraschend tiefgreifenden Veränderungen dieser Lernprozess in unserem Gehirn bewirkt, haben Forscher jetzt in einer Studie mit indischen Analphabeten herausgefunden. Das Lesenlernen veränderte bei ihnen nicht nur Areale in der Großhirnrinde, sondern auch evolutionär alte Hirnstrukturen wie den Thalamus und den Hirnstamm.

weiterlesen

Wie wurden die Blauwale zu Riesen?

Der Blauwal ist das größte Tier, das je auf der Erde gelebt hat – und auch die meisten anderen Bartenwale sind echte Riesen der Meere. Doch wann und warum wurden diese Meeressäuger so gigantisch groß? Diese Frage können Forscher nun erstmals beantworten. Fossilvergleiche enthüllen, dass die Bartenwale erst vor gut vier Millionen Jahren einen Wachstumsschub erlebten. Der Grund dafür sind wahrscheinlich Veränderungen der Meeresumwelt und des Futterangebots kurz vor Beginn des Eiszeitalters, mutmaßen die Wissenschaftler.

weiterlesen

Warum Lebewesen aussehen, wie sie aussehen

Wie entstehen eigentlich Strukturen und Gestalten in der Natur? Vor 100 Jahren hat darüber der aus Edinburgh stammende Mathematiker und Biologe D'Arcy Wentworth Thompson das Buch On Growth and Form verfasst. Damals hat er auf vielen Hundert Seiten beschrieben, dass seiner Kenntnis nach die Lebewesen durchs Wachsen ihre Form bekommen. Seit 1992 gibt es eine umfassende neue Ausgabe als Dover Edition. Aber lohnt diese Lektüre heute überhaupt noch?

weiterlesen

Entstand der älteste Vormensch in Europa?

Bisher schien klar: Die Wiege der Menschheit stand in Afrika. Dort entstand der gängigen Theorie zufolge vor gut sieben Millionen Jahren der erste Vormensch und die Stammeslinien von Menschenaffe und Mensch trennten sich. Doch Tübinger Forscher präsentieren nun ein ganz anderes Szenario. Demnach könnte der erste Vormensch im östlichen Mittelmeerraum entstanden sein – und damit in Europa. Indizien dafür liefern in Griechenland und Bulgarien entdeckte Fossilien eines 7,2 Millionen Jahre alten Hominiden. Seine Merkmale sprechen nach Ansicht der Forscher dafür, dass der Graecopithecus freybergi bereits ein Vormensch war.

weiterlesen

Intelligenz-Gene identifiziert

Der scharfe Verstand liegt in der Familie... Es ist allgemein bekannt, dass Intelligenz beim Menschen zu einem erheblichen Anteil erblich bedingt ist und auch Studien belegen dies klar. Doch wie sich nun erneut gezeigt hat, gibt es DAS Intelligenzgen nicht: Forscher haben 40 neue Erbanlagen aufgedeckt, die mit Intelligenz verknüpft sind. Die meisten dieser Gene sind erwartungsgemäß im Gehirn aktiv und steuern dort zellbiologische Vorgänge. Ihre Identifizierung ermöglicht es nun, sich in der Intelligenzforschung auf spezielle Erbanlagen und ihre Funktionen zu konzentrieren, sagen die Forscher.

weiterlesen