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Neuheiten Naturwissenschaften

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Hydrauliksystem steuert Thunfischflossen

Zackig flitzen sie durchs Wasser: Hinter der spektakulären Wendigkeit der Thunfische steckt ein raffiniertes Hydrauliksystem, haben Forscher herausgefunden. Diese Naturtechnik erlaubt es den Unterwasserakrobaten, präzise ihre Flossenstellung anzupassen. Das System basiert den Untersuchungen zufolge auf Druckschwankungen von Lymphflüssigkeit im Bereich des Flossenansatzes. In diesem Thunfisch-Patent steckt auch Potenzial für die menschliche Technik, sagen die Forscher.

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Mensch besiedelte Australien doch schon früher

Wann besiedelten die ersten Menschen Australien? Diese Frage war bisher nur schwer eindeutig zu beantworten. Jetzt liefern in Nordaustralien entdeckte Steinwerkzeuge und andere Spuren menschlicher Präsenz eine neue, überraschende Antwort: Den Datierungen der Funde nach könnte der Homo sapiens schon vor 65.000 Jahren in Australien angekommen sein – rund 10.000 Jahre früher als bisher angenommen. Dies wirft ein neues Licht auch die Frühgeschichte des australischen Kontinents und die Vorfahren der Aborigines.

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Acht Milliarden Tonnen Plastik

Wir leben im Zeitalter des Plastiks: Seit Beginn der Massenproduktion von Kunststoffen vor gut 65 Jahren hat die Menschheit insgesamt gut acht Milliarden Tonnen Plastik produziert. Das enthüllt nun eine erste globale Bilanz der Plastikproduktion und Verwendung. Dieses Material boomte damit so schnell wie kaum ein anderes menschengemachtes Material. Doch zwei Drittel allen jemals hergestellten Plastiks gammeln heute als Müll auf Deponien oder verschmutzen Umwelt und Meere. Damit sei dies ein unkontrolliertes Experiment globalen Maßstabs, warnen die Wissenschaftler.

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Sind Haushunde doch Europäer?

Der Hund begleitet uns Menschen schon seit Jahrtausenden. Doch wo und wann unsere Vorfahren begannen, Wölfe zu domestizieren, ist heftig umstritten. Jetzt liefert eine vergleichende Genstudie weitere Einblicke – und wirft neue Fragen auf. Denn sie widerspricht der Annahme, dass der Haushund zweimal unabhängig voneinander in Ostasien und in Europa entstand. Sie zeigt aber auch, dass die Geschichte unseres vierbeinigen Begleiters mindestens ebenso komplex ist wie die unserer eigenen Vorfahren.

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Tierisches Tempo

Geparden sind die schnellsten Sprinter im Tierreich – selbst Tiere mit längeren Beinen können sie nicht überholen. Warum das so ist und welche Grenzen bestimmen, wie schnell ein Tier laufen kann, haben nun Forscher aufgeklärt. Demnach spielt die Muskelarbeit in der Phase der Beschleunigung eine entscheidende Rolle: Das Maximaltempo wird demnach nur dann erreicht, wenn die Muskeln es schaffen, die Körpermasse des Tieres auf Touren zu bringen, bevor die Energiereserven der Muskelfasern erschöpft sind. Bei sehr großen und schweren Arten jedoch klappt dies meist nicht.

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