Neuheiten Naturwissenschaften

Mit freundlicher Empfehlung von www.wissenschaft.de Image

Blicken wir auf erloschene Sterne?

Im Haus nebenan wird es dunkel – soeben hat der Nachbar das Licht ausgeschaltet. Ähnliches gilt auch im Universum – allerdings mit Zeitverzögerung, denn das Licht unserer Lichtjahre entfernten Nachbarsterne braucht lange, um uns zu erreichen. Bedeutet das, dass manche Sterne, die wir von der Erde aus sehen, in Wirklichkeit schon gar nicht mehr existieren? Das hat uns Ferdinand B. gefragt – vielen Dank dafür.

weiterlesen

Cannabis als Medizin

Für schwerkranke Patienten mit Schmerzen und Krämpfen gibt es jetzt eine neue Therapieoption: Cannabis. Bisher durften Cannabis-haltige Mittel zwar in Ausnahmefällen zu medizinischen Zwecken genutzt werden, mussten aber selbst bezahlt werden. Künftig können Patienten Cannabis-Arzneimittel auf Rezept verschrieben bekommen – das hat gestern der Bundestag beschlossen. Das neue Gesetz ermöglicht es, Cannabis bei der Krebsbehandlung, in der Schmerztherapie und bei Patienten mit Multipler Sklerose zur Linderung der Beschwerden einzusetzen.

weiterlesen

Macht Chinesisch musikalisch?

Haben musikalische Fähigkeiten etwas mit der Sprache zu tun, die man spricht? Eine Studie an Kindern bestätigt nun: Junge Mandarin-Sprecher können Veränderungen von Tonhöhen besser einschätzen als englischsprachige Kinder. Die Erklärung: Mandarin ist eine tonale Sprache, bei der die Variation der Tonhöhe wichtig ist. Der entsprechende sprachliche Trainingseffekt macht sich dann offenbar ebenfalls im musikalischen Bereich bemerkbar. Es handelt sich damit auch aus der Sicht der Hirnforschung um eine interessante Feststellung.

weiterlesen

Pneumatische Pump-Hilfe fürs Herz

Das Blut muss fließen – ist die Pump-Funktion des Herzens durch eine Erkrankung beeinträchtigt, droht Lebensgefahr. Nun haben Forscher eine Art pneumatischen Überzug für das Herz entwickelt, der es beim Pumpen unterstützen kann. Ähnlich wie der Herzmuskel selbst, erhöht er die Kraft des Organs bei der Kontraktion. Der Vorteil: Es entsteht kein direkter Kontakt mit dem Blut wie bei bisherigen Systemen. Der Pneumo-Überzug könnte einmal Transplantations-Patienten auf der Warteliste das Überleben sichern oder bei der Erholung der Herzleistung unterstützen.

weiterlesen

Droht den Primaten das Aus?

Menschenaffen und andere Primaten sind unsere nächsten Verwandten und entscheidende Akteure in Ökosystemen rund um die Welt. Doch nun schlagen Wissenschaftler Alarm: Nicht nur Gorilla, Schimpanse und Co, sondern auch den meisten anderen Primaten droht inzwischen das Aus. Bei 75 Prozent der Arten sind die Bestände drastisch zurückgegangen, 60 Prozent sind vom Aussterben bedroht. Werde nichts getan, könnten schon in 25 Jahren viele unserer engsten Verwandten verschwunden sein, warnen die Forscher.

weiterlesen