Neuheiten Naturwissenschaften

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Ungewöhnliche Hausgenossen

Einsiedlerkrebse wohnen am liebsten in den leeren Schalen von Schnecken – gerne mit einer Seeanemone als Mitbewohnerin auf dem Hausdach. Doch vor einer Inselgruppe im Süden Japans haben Biologen jetzt eine äußerst ungewöhnliche Wohngemeinschaft entdeckt. Eine bisher unbekannte Art von Einsiedlerkrebsen sucht sich dort ausschließlich Wanderkorallen als Behausung. Das Erstaunliche daran: Eigentlich sind diese Korallen an Meereswürmer als Untermieter angepasst. Die Krebse sind damit eines der seltenen Beispiele für eine obligate Symbiose mit Partnerwechsel.

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Solarzellen: Waschbar und dehnbar zugleich

Wenn es um Sensorarmbänder oder andere tragbare Elektronik-Anwendungen geht, müssen bisher Akkus für den nötigen Strom sorgen. Doch in Zukunft könnten tragbare Sensoren ihren Strom aus unserer Kleidung bekommen: durch organische Solarzellen, die wie ein Aufdruck direkt auf dem Stoff sitzen. Möglich wird dies, weil japanische Forscher jetzt organische Solarzellen entwickelt haben, die dehnbar und wasserfest zugleich sind. Selbst 20 Waschgänge verkraften die hauchdünnen Photovoltaikmodule, ohne dass sie kaputtgehen.

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Aussterben: Auf die Größe kommt es an!

Weltweit drohen immer mehr Tier- und Pflanzenarten für immer zu verschwinden. Jetzt zeigt sich, dass das Ausmaß der Gefährdung auch von der Größe des Tieres abhängt: Zumindest bei den Wirbeltieren sind die größten und die kleinsten Arten am stärksten vom Aussterben bedroht. Während die Großen vor allem unter der direkten Bejagung durch den Menschen leiden, sind die Winzlinge eher durch den Verlust ihres Lebensraums gefährdet.

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Warme Farben liegen uns eher auf der Zunge

Das ist orange... Bei der Beschreibung von warmen Farben drücken sich Menschen unterschiedlicher Sprachen klarer aus als bei kühlen wie Grün und Blau, haben Forscher festgestellt. Wie sie erklären, könnte sich in diesem Muster widerspiegeln, dass die meisten Objekte, die in unserer visuellen Welt besonders wichtig sind, warm gefärbt sind, während kühlere Farben wie Grün und Blau eher den Hintergrund von Szenerien dominieren.

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Fett-weg-Pflaster entwickelt

Speckröllchen an Hüfte, Po und Co – Körperfett verteilt sich bekanntlich oft nicht gleichmäßig, sondern bildet Polster, die sich schwer bekämpfen lassen. Doch das könnte sich vielleicht bald ändern: Durch ein raffiniertes Nano-Tech-Pflaster haben Forscher bei Mäusen schlechtes weißes in gutes braunes Fett verwandelt und damit die Mause-Speckröllchen zum Schmelzen gebracht. Außerdem verbesserte sich der gesamte Stoffwechsel der Versuchstiere. Die Entwickler hoffen, mit diesem Konzept nun bald auch Fettpolster sowie Stoffwechselstörungen beim Menschen bekämpfen zu können.

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