Das Leuchtlabor
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Ein komplett ausgestattetes Mini-Labor in einer kompakten Box. Darin ist alles enthalten, was Sie für Ihre eigene kleine Leuchtbakterienzucht brauchen. Von der Anleitung übers Nährmedium bis hin zu den Petrischalen. Schachtel aufmachen und der Experimentier-Spaß kann beginnen.
Was sind Leuchtbakterien?
Leuchtbakerien sind oftmals kommaförmige Mikroorganismen (lat.: Vibrionen) mit einer mittleren Größe von ca. 2 µm (0,002 mm) und der Fähigkeit zur Biolumineszenz. Leuchtbakterien sind weder Krankheitserreger noch verursachen sie Fäulnis - der hier verwendete Organismus ist für den Gebrauch in Schulen zugelassen und als ungefährlich eingestuft. Ein mittlerweile durchsequenzierter Vertreter dieser Gattung ist das Vibrio Fischeri, welches 1889 von Martinus Willem Beijerinck entdeckt wurde. Es handelt sich hierbei um ein gramnegatives Bakterium. Es lebt fakultativ anaerob und hat Flagellen, mit deren Hilfe es zur Fortbewegung befähigt ist. Ferner ist es biolumineszent und lebt häufig als Symbiont in den leuchtenden Organen einer Sepiaart. Freilebende Bakterien dieser Art erreichen nicht dieselbe Konzentration wie innerhalb dieser Organe, weshalb sie dort nicht leuchten. Das von ihm erzeugte Licht ist teilweise so intensiv, dass die Umgebung erhellt werden kann.

Wo findet man Leuchtbakterien?
Die Meere beherbergen unzählige Organismen, die fähig sind Licht zu erzeugen. Die meisten dieser Organismen leben in einer Symbiose mit bekannten Fischen (z.B. Merlan, Hering) zusammen. Diese Lebensform sichert beiden Partnern entscheidende Vorteile: Die Leuchtorganismen bekommen ein Zuhause und eine geregelte Nahrungszufuhr, der Fisch eine "Lampe". So findet er einerseits leichter Nahrung und ist andererseits in der Lage seine Fressfreinde abzuschrecken.

Wie leuchten Leuchtbakterien?
Die Fähigkeit zu Leuchten ist abhängig vom Vorhandensein von Sauerstoff. Ein Enzym - die sogenannte Luciferase - wandelt Sauerstoff in Wasser und Licht um. Dieses Licht ist für uns als blaugrünes Leuchten (Biolumineszenz) erkennbar. Ein weiterer begrenzender Faktor für die "Leucht-Intensität" ist die Anzahl der entsprechenden Organismen. Ein einzelnes Bakterium ist viel zu klein um sein Leuchten im Meer zu bemerken - nur wenn sich genügend Bakterien in nächster Umgebung befinden, können sie leuchten. Bakterien nutzen dazu ein sehr komplexes System namens "Quorum Sensing". Es beschreibt die Fähigkeit des einzelnen Bakteriums, über chemische Kommunikation die Zelldichte der Population messen zu können. Bestimmte Gene werden also nur dann aktiviert, wenn eine bestimmte Zelldichte über- oder unterschritten wird.

Einsatzgebiete von Leuchtbakterien
* Qualitätssicherung von Wasser: An der Leuchtintensität lässt sich die Güte des Wassers erkennen: Je besser die Wasserqualität, desto mehr Licht erzeugen die Organismen. Wird die Qualität schlechter, oder befinden sich Giftstoffe im Wasser, geht die Lichtausbeute zurück oder hört ganz auf.
* Testverfahren für die Leistungsfähigkeit von Kläranlagen: Über die Leuchtkraft der Bakterien kann die Reinigungs- und Entgiftungsleistung von Kläranlagen ermittelt werden.
* Detektiv für Luftschadstoffe: Immer mehr finden biologische Tests mit Leuchtbakterien auch Anwendung bei der Detektion von Feinstäuben oder Emissionen aus Laserdruckern oder Kopierern.

Packungsgröße:

Ausreichend für 10 Schülergruppen à 3 Schülern.

 

* Ausgenommen Chemikalien und Artikel mit Sondertransportkosten (Sammlungsschränke, ...)

Hinweis: Alle Preise sind ohne Mehrwertsteuer angegeben.