Neuheiten Naturwissenschaften

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Bakterien in Datenrekorder verwandelt

Durch molekulare Tricks haben Forscher Bakterien in Aufnahmegeräte verwandelt, die bestimmte Signale dokumentieren und die Daten sogar mit einem Zeitstempel versehen können. Sie nutzten dazu in clevere Weise das Immunsystem der Mikroben. In dem Konzept steckt ihnen zufolge enormes Potenzial: Bakterielle Rekorder könnten beispielsweise im Körper von Patienten Daten sammeln oder bei der Umweltüberwachung zum Einsatz kommen.

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Neue Vogelart nach zwei Generationen

Forscher haben eine erstaunliche Evolutionsgeschichte auf den Galapagosinseln dokumentiert: In der Familie der Darwinfinken hat sich gleichsam im Zeitraffer eine neue Art herausgebildet. Durch eine Kreuzung zweier Arten ist Nachwuchs entstanden, bei dem es sich nicht einfach um Mischlinge handelt: Die Vögel pflanzen sich nur untereinander fort und haben spezifische Merkmale – Charakteristika einer eignen Spezies, sagen die Biologen.

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Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Der Schwarze Tod hat im Laufe der Geschichte Millionen von Menschen getötet. Immer wieder sorgte die Pest für verheerende Seuchen. Jetzt enthüllen Genanalysen von Toten aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit: Der Pesterreger gelangte schon vor rund 4800 Jahren aus Asien nach Europa. Eingeschleppt wurde das Pestbakterium wahrscheinlich von Steppennomaden, die damals nach Mitteleuropa einwanderten und die Entwicklung vieler früher Kulturen entscheidend veränderten und prägten.

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Schadet Feinstaub den Spermien?

Ob aus Abgasen, der Industrie oder andere Quellen: Feinstaub ist heute in den meisten Ballungsräumen ein Problem. Jetzt könnten Forscher Hinweise darauf gefunden haben, dass die luftverschmutzenden Schwebteilchen nicht nur Lungen, Adern und Gehirn schädigen. Sie könnten auch negative Wirkung auf die Fruchtbarkeit von Männern haben. Denn eine umfangreiche Studie aus Taiwan hat ergeben, dass erhöhte Feinstaubwerte die Spermienqualität messbar senken.

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Eiszeitliche Venus in Sachsen-Anhalt entdeckt

Es sind drei unscheinbare Fragmente aus Elfenbein – nur zwischen 1,4 und 1,8 Zentimeter groß, glatt poliert und Archäologen seit 2012 bekannt. Die Forscher hatten sie an der Fundstelle Breitenbach in Sachsen-Anhalt entdeckt, unter den Resten einer 34.000 Jahre alten Elfenbeinwerkstatt. Erst jetzt konnten sie die Fragmente identifizieren: Sie gehörten einst zu einer üppigen Frauenfigur ähnlich der berühmten Venus vom Hohle Fels. Wie die vollständig erhaltene Statuette von der Schwäbischen Alb zählen die Bruchstücke zu den ältesten bekannten Darstellungen des Menschen

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