Neuheiten Naturwissenschaften

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Warum macht nur kurz gezogener Tee munter?

Schwarz, grün oder weiß – Tee aus der Teepflanze Camellia sinensis schmeckt nicht nur gut, viele Menschen trinken ihn auch wegen seiner anregenden Wirkung. Doch dieser Effekt ist eine Frage der Ziehdauer, heißt es: Kurz gebrüht macht Tee munter, zieht er dagegen länger als zwei Minuten, verliert er angeblich diese Wirkung. Warum ist beim Teekochen ein genauer Blick auf die Uhr gefragt? Das hat uns Ferdinand B. gefragt – vielen Dank dafür!

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Frühe Galaxien mit Superhalos

Vor rund 13 Milliarden Jahren erlebten die Galaxien im Kosmos einen ersten Schub der Sternbildung. Wie diese Galaxien aber aussahen und vor allem wie viel Wasserstoff als Sternenbaustoff sie besaßen, blieb bisher unklar. Jetzt haben Astronomen mit Hilfe des Atacama Large Millimeter Array (ALMA) zwei frühe Milchstraßen-Verwandte direkt beobachtet – und Überraschendes entdeckt. Entgegen bisherigen Annahmen besaßen diese Galaxien demnach enorme Halos aus neutralem Wasserstoff.

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Haupt-Krebsursache: Zufällige Kopierfehler

Umweltfaktoren, Lebensstil, erbliche Faktoren oder schlicht Pech - was ist für die Entstehung von Krebsmutationen am meisten verantwortlich? Insgesamt kommt offenbar den zufälligen Fehlern beim Kopieren der DNA in den Körperzellen der größte Anteil am Krebsrisiko zu, ergab eine Studie. Es gibt diesbezüglich allerdings Unterschiede bei den verschiedenen Krebsarten. Präventionsmaßnahmen bleiben deshalb wichtig. Die Ergebnisse betonen allerdings auch erneut die Bedeutung der Früherkennung von Krebs.

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Eis-Negativ-Rekorde an beiden Polen

Klein wie nie zuvor: Die Meereisfläche im Norden der Erde hat in diesem Winter erneut die geringste Ausdehnung seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen erreicht. Parallel dazu kam es zu einer Rekord-Schmelze im Süden, berichtet die amerikanische Weltraumbehörde NASA.

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Wie die Hunnen zu Bauern wurden

Für die Römer waren die Hunnen marodierende Barbaren, die nur Krieg im Sinn hatten und das römische Reich in den Untergang stürzten. Doch Untersuchungen von Gräbern und Toten aus dem spätantiken Grenzgebiet zeichnen nun ein anderes Bild – das einer zumindest in Teilen friedlichen Koexistenz. Entlang der Donau lebten damals örtliche Bevölkerung und Hunnen in engem Austausch miteinander. Beide glichen sich in Lebensweise und Ernährung stark aneinander an und selbst im Tod waren ihre Gräber kaum mehr voneinander zu unterscheiden, wie Archäologen berichten.

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